Konzeption

Informationen und Wissenswertes von A bis Z :

Auf dieser Seite erfahren Sie alles über den organisatorischen Ablauf in der Kindertagespflege Singen - Friedingen und Sie erhalten wichtige Informationen über meine Arbeit.

Allgemeines zu meiner Arbeit

Verschiedene Ansätze und Pädagogen haben auf meine Arbeit als Tagesmutter Einfluss.

An erster Stelle steht für mich jedes einzelne Kind in seiner Individualität und Einzigartigkeit.

Meine Arbeit ist christlich orientiert.

Ein liebevoller und respektvoller Umgang ist die Grundlage meines Erziehungsstils.

Ich sehe mich als Wegbegleiter. Ich möchte dem Kind auf der Wegstrecke, die ich es begleiten darf, Halt und Sicherheit geben, ihm Mut machen sich Aufgaben zu stellen und es bestärken. Ich möchte Vorbild sein, um dem Kind die Möglichkeit zu geben, Umgangsformen, Normen und Werte unserer Gesellschaft kennenzulernen und nachzuahmen, dass es sich später zurechtfinden kann. 

Mir ist es wichtig, dass die Kinder die Natur erleben, entdecken und beobachten können, um respektvoll damit umgehen zu lernen.

Ich biete den Kindern einen festen Rahmen im Alltag, durch klare Strukturen, Rituale, Regeln und Grenzen. Dies gibt den Kindern Sicherheit und Orientierung, die Kinder haben innerhalb dieses "Rahmens" die Möglichkeit sich frei, individuell und selbstbestimmt zu entfalten.  Jedes Kind bekommt so die Möglichkeit seine Stärken kennenzulernen und es wird auch seine Grenzen erfahren.

Wichtig ist mir eine ganzheitliche, individuelle Förderung mit allen Sinnen.

Meine Arbeit wird unter anderem gestützt durch die Leitsätze und Sichtweisen von:

Maria Montessori:

"HILF MIR ES SELBST ZU TUN"

Emmi Pikler:

"GEBT MIR RAUM UND LASST MIT ZEIT"

Sichtweise der Evolutionspädagogik®

"KINDER SOLLEN NICHT BEURTEILT; SONDERN MIT IHREN KOMPETENZEN UND TALENTEN GESEHEN WERDEN" 

Reggio-Pädagogik:

"KINDER SIND EIFRIGE FORSCHER"

sowie dem situationsorientierten Ansatz.

"LEBEN UND LERNEN IN ERFAHRUNGSZUSAMMENHÄNGEN"

Anmeldung

Wenn Sie Interesse an einem Betreuungsplatz in meiner Kindertagespflege haben, nehmen Sie einfach unverbindlich Kontakt mit mir auf. Gerne per Mail oder auch Telefon. Ich nehme mir gerne Zeit für ein erstes "Kennenlern-Gespräch", zeige Ihnen die Tagespflegeeinrichtung und beantworte Ihre Fragen.

Berücksichtigen Sie bei der Anmeldung eine Eingewöhnungszeit von ca. 2-3 Wochen.  Näheres über die Eingewöhnung finden Sie weiter unten.

Bildungs- und Erziehungsauftrag

Die Kindertagespflege hat einen gesetzlich festgelegten Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag.

Die Förderung des Kindes in der Entwicklung seiner Persönlichkeit und die Beratung und Information der Eltern insbesondere in Fragen der Bildung und Erziehung sind Kernaufgaben der Kindertagespflege. Die Tagespflegepersonen (Tagesmutter oder -vater) hat den Bildungs- und Erziehungsauftrag im regelmäßigen Dialog mit den Eltern durchzuführen.

Beobachtungen und Dokumentation

In meiner Arbeit unterscheide ich zwischen alltäglichen und gezielten Beobachtungen.

Die alltäglichen Beobachtungen mache ich während des gesamten Tagesablaufes, hier erhalte ich viele Informationen über das Kind, wie fühlt es sich gerade, wofür interessiert es sich heute, wie geht es ihm, ist es müde oder aufgedreht....

Die gezielten Beobachtungen mache ich bewusst mit einer bestimmten Beobachtungsabsicht z.B. die Beobachtung der Motorik oder Sprachentwicklung eines Kindes.

Ich erstelle dabei für jedes Kind regelmäßig Beobachtungsbögen.  

Auch dokumentiere ich mit Bastelarbeiten und Fotos die Entwicklung der Kinder.

Durch die regelmäßigen Beobachtungen erhalte ich sehr viele Informationen über die Persönlichkeit der Kinder und ihren Entwicklungsstand. Mir ist es sehr wichtig die Kinder gut zu kennen, um auf ihre Bedürfnisse und Interessen eingehen und sie individuell fördern zu können.

Eingewöhnung

Voraussetzung, dass sich ein Kind in der Tagespflege wohl und geborgen fühlt, ist eine gute Bindung zur Tagesmutter. Nur wenn diese Bindung gegeben ist, hat das Kind die Möglichkeit sich frei, ungezwungen und selbstbestimmt zu entwickeln.

Aus diesem Grund lege ich auf eine gute Eingewöhnung der Kinder sehr großen Wert.

Ich orientiere mich an der Idee des Berliner Modells. Das Kind wird Schritt für Schritt, erst an die neue Bezugsperson, die Räumlichkeiten, die anderen Familien- bzw. Gruppenmitglieder und dann an den Tagespflegealltag gewöhnt.

 

Die Dauer der Eingewöhnungszeit stimme ich ganz individuell auf jedes einzelne Kind ab. Erfahrungsgemäß liegt der Zeitraum zwischen 1 -3 Wochen.

Die ersten 2-3 Tage begleitet eines der Eltern das Kind mit in die Tagespflege.

Die Eingewöhnung beginne ich immer mittags, wenn möglichst keine anderen Tagespflegekinder betreut werden. So habe ich viel Zeit für die Eltern und bin ausschließlich für das neue Kind da. Es gibt die Möglichkeit sich auszutauschen und kennenzulernen. Ich kann das Kind beobachten und langsam Kontakt aufbauen. Das Kind kann in Ruhe die neue Umgebung erkunden und sich vertraut machen. Die Anwesenheit des Elternteils gibt dem Kind Sicherheit. Der Elternteil sollte sich möglichst zurücknehmen. um dem Kind die Möglichkeit zu geben in Kontakt mit mir zu kommen.

Hat das Kind schon Vertrauen gefasst und geht auf mich zu, spiel und interagiert mit mir ist es Zeit für die erste kurze Trennung. Es ist sinnvoll dem Kind etwas Vertrautes mitzubringen z.B.: das Lieblingskuscheltier und der geliebte Schnuller, das hilft meist sehr gut. Wichtig ist, dass sich der Elternteil bei seinem Kind verabschiedet und ihm signalisiert es ist OK, dir wird es hier gut gehen und ich komme wieder. Dann fühlt sich auch das Kind sicher. Der Elternteil sollte in der Nähe bleiben um schnell für das Kind wieder da zu sein, wenn der Trennungsschmerz doch zu groß ist.

Die Trennungszeiträume werden sich dann immer etwas verlängern. Der Elternteil sollte immer erreichbar und in der Nähe sein. Je nachdem wie sich das Kind während der Trennung verhält, richtet sich die weitere Eingewöhnungszeit.

Wenn sich das Kind trösten lässt, auf den Arm nehmen lässt und sich auf eine Beschäftigung einlässt kann das Kind zu den später gewünschten Betreuungszeiten in die Gruppe kommen. Erst nur stundenweise und dann langsam steigernd, bis es die ganze Betreuungszeit da bleiben kann.

Beim Bringen des Kindes ist es wichtig, das Kind an mich zu übergeben. Das Kind soll auf keinen Fall das Gefühl bekommen ich nehme es der Mama oder dem Papa weg.

Bald wird sich ein Abschiedsritual entwickeln z.B. winken am Fenster, auch das erleichtert dem Kind die Trennung.

Lässt das Kind die komplette Fürsorge d.h. Füttern, Wickeln, Trösten, Spielen von mir zu, ist die Eingewöhnungsphase abgeschlossen.

Bis sich das Kind in der Gruppe, an die Räumlichkeiten , den Garten , die Regeln und Rituale eingewöhnt hat, vergehen meist noch 3 Monate. Erst dann ist das Kind richtig eingewöhnt und angekommen.

Nach Ende der Eingewöhnungszeit findet ein Entwicklungsgespräch statt, indem die Eltern und ich uns gemeinsam über die bisherige Entwicklung des Kindes austauschen.

Näheres über das Entwicklungsgespräch finden Sie unter Erziehungspartnerschaft.

Erziehungspartnerschaft

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist mir sehr wichtig. Ich sehe mich mit den  Eltern in einer Erziehungspartnerschaft. Gemeinsam richten wir den Blick auf das Kind und schauen was es braucht, um sich gut entwickeln zu können.

Wichtig hierfür ist der offene und ehrliche Austausch über Dinge wie: Erziehungsvorstellungen, Wünsche der Eltern, Gewohnheiten des Kindes, Besonderheiten wie Krankheiten oder Allergien, besondere Vorkommnisse, Absprachen treffen oder auch Probleme besprechen.

Es ist wichtig, immer im Dialog zu bleiben. Dies geschieht vor allem:

beim Erstgespräch

dem Eingewöhnungsgespräch

dem Entwicklungsgespräch nach der Eingewöhnung

den Tür und Angel Gesprächen

und dem jährlichen Entwicklungsgespräch.

 

Tür und Angel Gespräche finden täglich zu den Bring- und Abholzeiten statt. Es wird kurz ausgetauscht, wie es dem Kind geht oder ob es besondere Vorkommnisse gab.

 

Die Entwicklungsgespräche finden in der Regel 2 Monate nach der Eingewöhnung und 1 x jährlich zum  Geburtstag des Kindes statt. 

Die Eltern bekommen ca. 14 Tage vor dem Gespräch einen Beobachtungsbogen, den sie Zuhause ausfüllen und dann zum Gespräch mitbringen sollen.

Die erstellten Beobachtungsbögen von mir und den Eltern dienen als Grundlage für das Gespräch und werden durchgesprochen. Gemeinsam erarbeiten wir wie die zukünftige Erziehungsarbeit gestaltet werden soll. Auch Fragen und Wünsche der Eltern werden angesprochen.

Für weitere gewünschte Gespräche seitens der Eltern stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Erziehungsziele

Die Ziele meiner pädagogischen Arbeit:

Das Kinder soll in erster Linie ein selbstständiger und eigenverantwortlicher Mensch werden, mit großem Selbstwert und Selbstvertrauen, der auch sensibel für andere Menschen ist.  Die geistigen Fähigkeiten sollten stets genutzt und weiterhin gefordert werden. Es soll gesellschafts-, team-, kritik- und konfliktfähig werden und immer interessiert und neugierig auf die Welt sein.  Das Kind soll Kompetent mit Veränderungen, Belastungssituationen und Frustration umgehen können.

Einen respektvoller Umgang mit sich selbst, der Natur und anderen Menschen sollte selbstverständlich werden.

Feste

In unserem Tagespflegealltag feiern wir gemeinsam Geburtstage der Tageskinder und Feste im Jahreskreis.

 

Das Geburtstagskind darf gerne etwas zu essen wie z.B. einen Kuchen oder Brezel für das gemeinsame Frühstück mitbringen.

Flüsterzeit - Mittagsruhe

Die "Flüsterzeit", wie sie in unserer Kindertagespflege heißt, ist in der Zeit von:

14.00 - 15.30 Uhr.

 

Währen der "Flüsterzeit"

  • schlafen unsere U3 Kinder
  • die 3-6 Jährigen beschäftigen sich leise mit malen, puzzeln, Büchern, LÜK Kasten......
  • die Schulkinder machen ihre Hausaufgaben

 

Gruppenerleben

Die Betreuung in einer altersgemischten Kleingruppe, wie ich sie anbiete, hat sehr viele Vorteile für die Kinder. Ich lege viel Wert auf gemeinsame Erlebnisse, wie z.B. gemeinsam gestaltete Bilder, Gruppenspiele, Morgenkreis, gemeinsames Gestalten des Alltages, gemeinsames Essen, gemeinsame Feste feiern. Es entsteht schnell ein "Wir" Gefühl, welches ich mit gezielten Angeboten und Ausflügen in die Natur noch verstärke. 

In der Gruppe entstehen viele Alltagssituationen, in denen die Kinder viel für ihren weiteren Lebensweg erfahren und lernen. Dazu gehören: voneinander lernen, erste Freundschaften schließen, Rücksichtnahme, teilen, Konflikte bewältigen, sich gegenseitig unterstützen, seine Stärken einbringen, das Sozialverhalten stärken, sich auf Kompromisse einlassen....

Kleidung

Es ist ganz wichtig, dass die Kinder immer wettergerechte und auch bastelgeeignete Kleidung anhaben.

Gummistiefel und Matschhose können in der Tagespflege gelassen werden.

Wichtig ist Bequeme Kleidung, welche die Kinder in ihrem Bewegungsdrang nicht behindert sowie Anti-Rutsch-Socken.

Die Kinder sollte Jahreszeit gerechte Wechselkleidung haben. Jedes Kind hat eine Kiste, in der wir die Kleider aufbewahren.

Für Kinder die Mittagschlaf machen, soll ein Schlafsack und im Winter ein Schlafanzug mitgebracht werden.

Kosten

Die Betreuungskosten betragen an Wochentagen 6,40 € je Stunde und 7,50 € an den Wochenenden.

Darin sind, neben den Kosten für die Betreuung, auch alle Kosten, für Hygieneartikel (Seife, Toilettenpapier, Handtücher), Essen und Getränke, sowie Bastel- und Spielmaterialien (anschaffen und erneuern), enthalten.

Bei Säuglingen und Kleinkindern müssen jedoch Windeln, Feuchttücher, Wickelunterlagen und bei Bedarf Säuglingsnahrung und Gläschen mitgebracht werden.

 

Eltern können eine  finanzielle Förderung von 5.50 € je Stunde beim Jugendamt Konstanz beantragen.

Die Förderung ist Einkommensunabhängig. (Es sind keine Einkommensnachweise erforderlich!)

 

Seit August 2013 besteht für alle Kinder von 1-3 Jahren ein Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Aus diesem Grund ehalten alle Eltern die ein Kind im Alter von 1-3 Jahren für täglich 4 Stunden an 5 Tagen in der Woche betreuen lassen möchten, diese finanzieelle Förderung.

Bei Kindern unter 1 und ab 3 Jahren und bei 1-3 Jährigen die länger als oben beschrieben betreut werden sollen, müssen die Eltern für die Förderung eine Beruftätigkeit, Ausbildung oder Schulausbildung nachweisen.

Die Eltern zahlen einen Beitrag (richtet sich nach Betreuungszeit und Kinderzahl der im Haushalt lebenden Kinder) an das Jugendamt und den Differenzbetrag der Betreuungskosten an mich.

 

Ein Beispiel:

Eine Familie mit 2 Kindern möchte das jüngere Kind (15 Monate alt) für täglich 4 Stunden an 5 Tagen in der Woche betreuen lassen.

Durch die Förderung würde die Familie für die Betreuung lediglich 158,70 € zahlen. (123,00 € an das Jugendamt und 35,70 € an mich)

 

Die Betreuungkosten können Sie anteilig von der Steuer absetzen.

 

Die genauen Kosten für Ihren Betreuungsbedarf berechne ich Ihnen gerne.

 

WICHTIG: Geringverdiener können beim Jugendamt einen Antrag auf Erlass der Betreuungskosten stellen.

Körperpflege

  • Körperpflege ist sehr wichtig um Krankheiten im Zaum zu halten. Händewachen ist daher besonders wichtig. Ich achte bei den Kindern auf regelmäßiges Händewaschen, nach dem Toilettengang, nach dem Ausflug oder Spaziergang, vor den Mahlzeiten und vor der Lebensmittelzubereitung.
  • Zur Körperpflege gehört natürlich auch das Zähneputzen. Nach dem Mittagessen gehen alle zum Zähneputzen. Jedes Kind hat seine eigene mit Namen versehene Zahnbürste.
  • Die Körperpflege umfasst natürlich auch alle anderen Dinge wie, das Wickeln und den Toilettengang, das Waschen vor dem Mittagsschlaf und das Kämmen danach.

 

Ich begleite die Kinder respektvoll bei ihrer Körperpflege und ermögliche ihnen die Dinge immer selbstständiger zu erledigen, dies fördert die Selbstachtung und Selbstverantwortung der Kinder ungemein.

Krankheit

Gerade Kleinkinder erkranken häufig.

Damit sie schnellstmöglich wieder gesund werden und andere Kinder nicht anstecken, müssen kranke Kinder Zuhause bleiben. Erst wenn sie einen Tag fieberfrei sind, dürfen sie wieder in die Kindertagespflege; bei ansteckenden Kinderkrankheiten ist zudem ein vom Arzt ausgestelltes Attest über die Ansteckungsfreiheit des Kindes vorzulegen.

Malzeiten

  • Je nach Betreuungszeit des Kindes bekommt es in der Kindertagespflege Frühstück, Mittagessen, eine Zwischenmalzeit oder Abendessen.
  • Wir essen immer gemeinsam, denn gemeinsam schmeckt es viel besser. Außerdem  lernen die Kinder so, die Tischsitten unserer Gesellschaft kennen und erlernen durch Nachahmung und Hilfestellung den richtigen Umgang mit dem Besteck.
  • Bevor mit dem Essen begonnen wird,  wünschen wir uns einen guten Appetit, indem wir gemeinsam einen Tischspruch aufsagen.
  • Die Malzeiten werden täglich frisch zubereitet. Ich achte auf gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Malzeiten aus viel Obst, Gemüse, wenig Fleisch, Vollkornprodukten und gesunden Fetten.
  • Mir ist es wichtig, dass die Kinder die ganze Vielfalt der Nahrung erfahren.
  • Selbstverständlich berücksichtige ich Allergien der Kinder.
  • Essenswünsche der Kinder finden auch immer einen Platz im Essensplan.
  • Zu trinken bekommen die Kinder, was der Körper braucht und das ist stilles Wasser. Im Winter gibt es auch ungesüßten Tee.
  • Essen und Trinken ist für uns essenziell wichtig und sollte daher immer bewusst erlebt werden und nicht nebenher.Aus diesem Grund lege ich Wert darauf das nur am Tisch gegessen und getrunken wird.
  • Süßigkeiten verbiete ich generell nicht. Die Kinder sollen lernen, dass Süßigkeiten nicht gut für den Körper sind und sie vernünftig damit umgehen müssen, dann schaden sie auch nicht. Wer zu Mittag gut gegessen hat, darf sich um 15.00 Uhr  2 Kleinigkeiten aus unserer "Süßigkeiten-Box" nehmen.
  • Kinder unter 2 Jahren bekommen keinerlei Süßigkeiten bei mir.

Medien

  • Bücher sind für mich die wertvollsten Medien. Sie regen die Fantasie an und fördern die Sprachentwicklung. In der Kindertagespflege haben wir viele pädagogisch wertvolle Bücher zu verschiedenen Themen. Einige sind für die Kinder frei zugänglich und andere sind als Vorlesebücher bestimmt, so bleiben Bücher immer spannend. Wir schauen uns täglich gemeinsam Bücher an.
  • CDs: Wenn wir es uns gemütlich gemacht haben oder uns danach ist, hören wir uns auch gerne mal eine Geschichte oder Kinderlieder auf CD an.
  • Fernsehen gibt es für Kinder unter 3 Jahren in der Kindertagespflege nicht. Ich verbiete es für die größeren aber auch nicht ganz, denn das Medium gehört zu unserer heutigen Gesellschaft. Ich bin der Meinung, dass die Kinder den richtigen Umgang und das richtige Maß erlernen müssen. Fernsehen erlaube ich ausschließlich in der Flüsterzeit. Wenn das Wetter wirklich sehr schlecht ist und die Kinder sich schon ruhig beschäftig haben, dann erlaube ich das Fernsehen mal für eine halbe Stunde, als etwas besonderes. Die Kinder können sich dann aus ausgewählten Kinderserien eine aussuchen und anschauen.

Methoden meiner Pädagogischen Arbeit

Die Gestaltung des Alltages, der Angebote, Beschäftigungen und Spielmateriealien passe ich immer situationsorientiert, der aktuellen Gruppenkonstellation, Alltagseinflüssen und den Interessen der Kinder an. Die Kinder sollen mit viel Spaß durch den Alltag gehen und die Möglichkeit haben ganz viele Selbsterfahrungen zu machen und Selbstwirksamkeit zu erfahren. Unter anderem soll die Motorik, die Kreativität, die Sprache, das Sachverständnis und das ICH des Kindes gefördert werden.

Wichtig ist mir eine ganzheitliche individuelle Förderung mit allen Sinnen.

Ich möchte die Kinder fördern, ohne zu überfordern. 

Erfolgserlebnisse stärken den Selbstwert, motivieren und geben Mut sich Herausforderungen zu stellen.

Es gehören jedoch auch Misserfolge zu unserem täglichen Leben und auch diese sind sehr wichtig für die Entwicklung der Kinder.  Die Kinder lernen aus ihnen ihre Grenzen kennen. Sie lernen, Frustration auszuhalten und mit negativen Gefühlen umzugehen. Je nach Situation versuche ich die Kinder zu motivieren die Problematik selbst zu lösen und biete Denkanstöße an.

 

Erklärung der Methoden:

 

  • Freispiel: Es handelt sich Wort wörtlich um ein freies, selbstbestimmtes Spiel der Kinder. Das Freispiel hat einen hohen Stellenwert für die kindliche Entwicklung. Jedes Kind kann sein Spielmaterial, die Spieldauer, den Spielpartner frei nach seinen individuellen Interessen und Bedürfnissen wählen. Sie haben Zeit zu entdecken, erforschen zu wiederholen, es gibt kein vorgegebenes Spielziel.                                           Ich bin während des Freispiels immer präsent, bin Ansprechpartner, Beobachter, helfe -wenn es nötig ist- in Konfliktsituationen und bin auch Spielpartner. Die Kinder beschäftigen sich z.B. mit malen, bauen, freies basteln, puzzeln, Rollenspielen, Tischspielen, Bilderbüchern.
  • begleitetes Spiel: Es findet in der Freispielzeit statt. Ich begleite das Spiel der Kinder aktiv, spiele mit und erkläre Abläufe oder Regeln. Beispiele hierfür sind: Tischspiele, Bilderbuchbetrachtungen, Spaziergänge.
  • angeleitete Angebote: Sie finden teils während der Freispielzeit mit einigen Kindern und im Morgenkreis statt. Ich bereite die Angebote vor, gebe den Kindern bewusste und gezielte Anregungen und wir verfolgen ein festgelegtes Ziel. Durch die angeleiteten Angebote sollen den Kindern verschieden Arbeitsabläufe vermittelt werden und Fertigkeiten und Fähigkeiten des einzelnen Kindes vertieft oder neu erworben werden.  Beispiele für angeleitete Angebote sind: vorgegebene Bastelangebote mit verschiedenen Techniken und Materialien, Gruppenspiele, rhythmische Angebote, Bewegungsspiele, musikalische Angebote, backen und kochen.

Morgenkreis

In der Regel findet jeden Morgen unser gemeinsamer Morgenkreis statt. Wir treffen uns nach dem Signal (es darf immer ein Kind Rasseln) auf dem Teppich. Wir singen immer unser Begrüßungslied. Wir singen Lieder, machen Fingerspiele oder Bewegungsspiele. Diese wähle ich situationsorientiert z.B. nach Jahreszeit, Festen im Jahreskreis oder aktuellen Interessen der Kinder.

Der Morgenkreis dauert ca. 15 - 20 min. je nach Konzentrationsmöglichkeit der Gruppe.

Sauberkeitserziehung

Sauberkeitserziehung ist für Eltern immer ein sehr großes Thema.

Fakt ist, dass Kinder erst im Alter von 2 1/2 - 3 Jahren in der Lage sind ihren Schließmuskel aktiv zu benutzen. Toilettentraining vor diesem Alter bring daher nichts, da die Kinder ihren Harndrang und Stuhlgang körperlich gar nicht steuern können. Vor allem die Blasenkontrolle ist nur nach einem körperlichen und geistigen Entwicklungsprozess möglich, der nicht durch Tricks oder Training beeinflusst oder beschleunigt werden kann.

Eine verfrühte Sauberkeitserziehung, bei der das Kind auf das Töpfchen oder die Toilette gesetzt wird, ohne es zu wollen, kann eine negative Haltung zum Sauberwerden verursachen. Es könnte sich darin äußern, dass das Kind weint, wenn es die Blase bzw. den Darm entleert oder es weint wenn auf das Töpfchen soll und verweigert es.  Dies kann das "sauber werden" erheblich erschweren und die Dauer, bis das Kind sauber wird, deutlich verlängern.

Zeigt das Kind Interesse an der Toilette und bemerkt es den Harndrang (das Kind bleibt stillstehen, fasst sich an die Windel oder schaut an sich herunter, geht in eine Ecke um sein "Geschäft" zu machen) oder sagt das es "Pipi macht", will eine frische Windel, wenn sie voll ist. Dann ist es langsam Zeit, mit der Sauberkeitserziehung zu beginnen.

Für die Sauberkeitserziehung ist es wichtig, dass die Eltern und ich zusammenarbeiten und uns absprechen.

Die Kinder sollten Unterhöschen und eine Hose tragen, die leicht ausgezogen werden kann.

Bitte bringen sie für das Kind ausreichend Wechselkleidung mit, manchmal ist der Tagespflegealltag einfach so spannend, da passiert es schon mal das etwas in die Hose geht. "Das ist aber gar nicht schlimm, dann ziehen wir uns einfach um."

Alles geschieht ohne Zwang und drängen. Die Toilette wird erst nur angeboten. Der Toilettengang soll ein positives Erlebnis sein und wenn es klappt, dann wird gelobt und die Kinder bekommen, zu Beginn der Sauberkeitserziehung, von mir einen Stempel auf die Hand, das macht die Kinder immer besonders stolz. Nach einiger Zeit wird der Toilettengang zur Selbstverständlichkeit.

Schlafen

Mittagsschlaf:

Es stehen 3 Mittagsschlafplätze in der Kindertagespflege zur Verfügung.

Die Kinder brauchen von zu Hause einen Schlafsack, wenn nötig ihren Schnuller und ihr Kuscheltier oder Tuch.

Jedes Kind hat sein eigenes Reisebett mit Matratze, Matratzenauflage und Leintuch.

Das Schlafengehen ist ritualisiert und folgt immer den gleichen Abläufen.

  • Vor dem Mittagschlaf werden die Kinder gewickelt und umgezogen - im Sommer schlafen die Kinder, je nach Temperatur in Windel oder Body, im Winter mit Schlafanzug.
  • Danach gehen wir gemeinsam Zähne putzen und waschen.
  • Um ca. 13.30 lege ich die Kinder in ihre Bettchen, dann lese ich eine kleine Geschichte vor, so kommen die Kinder zur Ruhe.
  • Ich singe den Kindern unser Schlaflied und streichele jedes Kind nachmals und wünsche einen schönen Mittagsschlaf.
  • Dann mache ich den Kindern unseren "PuBär" an, der ein kleines Licht hat und auch ein Lied singt und gehe dann aus dem Zimmer.
  • Um 15.00 Uhr wecke ich die Kinder mit unserem "Weck-Lied".
  • Die Kinder werden gewickelt, angezogen und auch gekämmt.

 

Betreuung über Nacht:

Wenn die Kinder über Nacht bei uns bleiben, richte ich den Ablauf, nach dem Alter und den Gewohnheiten jedes einzelnen Kindes. Wichtig ist ein Austausch zwischen den Eltern und mir.

Warum ich Tagesmutter bin

Ich muss sagen: "Ich liebe meine Arbeit."

Ich liebe die enge Bindung zu den Kindern und den Eltern, ich liebe es Zeit zu haben individuell zu arbeiten, meine Arbeit auf die Bedürfnisse der Kinder abstimmen zu können, die kleine Gruppengröße, ich kann für jedes einzelne Kind da sein..

Ich kann meine geplanten Abläufe auch umwerfen wenn es nicht zu den Bedürfnissen der Kinder oder der Tagessituation passt. Ich liebe die Verantwortung, die ich habe und bemühe mich den Kindern auf Ihrem individuellen Weg ein guter, verlässlicher Begleiter zu sein. Ich genieße das Vertrauen, welches die Eltern mir entgegenbringen, indem sie mir ihr Wertvollstes anvertrauen und mit gutem Gewissen zur Arbeit gehen.

Ich kann nur sagen: "Tagesmutter zu sein ist mein Traumberuf", und ich möchte ihn noch viele weitere Jahre ausüben, weil er mich in vollem Maße erfüllt und auch ausfüllt.

Zusammenarbeit

Ich arbeite mit

 

  • dem Tagesmütterverein Konstanz e.V.
  • und dem Kreisjugendamt Konstnanz zusammen.

 

Es findet jedes Jahr ein Hausbesuch statt. Dabei wird überprüft, ob in der Kindertagespflege alles in Ordnung ist. Es wird vor allem auf Sauberkeit und Sicherheit geachtet. Auch wird ein Gespräch über die aktuelle Situation geführt.

Ich bin für Sie da:

Staatlich anerkannte Erzieherin

und qualifizierte Tagesmutter

Facherzieherin für

Krippen- und Kleinstkindpädagogik sowie

Sprachbildung und Sprachförderung

 

Sabrina Falkner

Böhringer Str. 26

78224 Singen - Friedingen

Telefon:

+49 7731 381450

  

Nutzen Sie auch gerne direkt  mein  Kontaktformular .

Freie Plätze:

Zur Zeit sind leider alle Betreuungsplätze vergeben. 

 

Sie können Ihr Kind gerne auf meiner Warteliste  vormerken lassen.

 

Bitte beachten Sie bei der Anmeldung Ihres Kindes eine Eingewöhnungszeit von 2-3 Wochen in der Sie ihr Kind begleiten.

 

Weitere Informationen über die Abläufe sowie die Kosten erhalten Sie in meiner Konzeption.

 

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